Nach einer Nacht im uns schon bekannten Hotel mit Dachpool wurden wir in Singapore mit einem Kleinbus abgeholt. Zuerst ging’s im Alltagsstau durch die Stadt, dann durch den Grenzposten von Singapore und die Grenzwacht von Malaysia (beide überfüllt). Später konnten wir dann zufahren: Nach zwei Stunden entlang von endlosen Palmölplantagen, ohne Ortschaften und mit immer holpriger werdenden Strassen kamen wir an die Bootsanlegestelle. Dort empfingen uns die Schifffahrer der Resortcrew, wir packten unsere Rucksäcke in Abfallsäcke als Schutz gegen die Nässe und in rasanter Fahrt (nichts für schwache Rücken) ging es ca. 30 Minuten der Insel Sibu Besar entgegen.
Wir genossen den Strand und das unglaublich warme Meer,
trotz gelegentlicher Quallen. Von ziemlich glatt bis hohe Wellen haben wir
alles erlebt. Mir gefiel die Wärme am Tag mit der Brise vom Meer. In der Nacht hielt
das Moskitonetz allerdings neben den Mücken auch die Brise ab, was uns nicht
ganz so erholsam schlafen liess. Vom Resort aus fuhr ein Boot zum Schnorcheln.
Einmal waren wir zu viert dort. Wir sahen viele verschiedene farbige Fische. Felix und Flurin schwammen rund ums Inselchen.
Livio und ich sind nicht so die Mutigen… Und so versuchten Felix und Flurin
auch am folgenden Tag ihr Glück. Es war aber etwas stürmisch, und die hohen Wellen wirbelten den Sand im Wasser auf,
so dass sie leider keinen einzigen Fisch sehen konnten. Dafür waren die Verhältnisse fürs Wellenspringen, Wellentauchen (Livio) und Bodyboarden ideal.
| Strand auf Pulau Sibu |
| Blick auf unsere Strandhütte |
| Aussicht von der Veranda |
| Die ersten zwei Tage: Kristallklares Wasser ... |
| ... ideal zum Schnorcheln |
| Betätigung am Strand |
| Livio mit Kids Club-Kollegen |
Felix und ich wurden etwas träge: Morgenessen – Strand – Mittagessen – Strand – Abendessen – Schlafen… nach der aber doch recht abenteuerlichen Reise mit vielen Ortswechseln und anstrengenden Spaziergängen durch die Dschungelhitze, mit Um- und Neupacken, war das entspannte Erholung. Die Kinder hatten Zeit, an ihren Schulaufgaben weiter zu machen, konnten sich frei bewegen, auf Bäume klettern oder den Spielplatz nutzen, mit Palmblättern und mit anderen Kindern (ohne uns und ohne einander) spielen und ihr Englisch anwenden. Einmal mehr hatten wir Glück: Die stechenden Sandfliegen, vor denen wir so sehr gewarnt wurden, waren genau so häufig wie die Blutegel im Dschungel: Wir sahen keine einzige!
Nach vier Tagen hiess es das zweitletzte Mal packen. Für die Überfahrt zum Festland konnten wir nicht in unserer Bucht aufs Boot, die Wellen waren zu hoch. Wir liefen durch einen Dschungelweg auf die andere Seite der Insel, wo das Meer ganz glatt vor uns lag. Die Abfahrt verief also ruhig, ausserhalb der geschützen Bucht waren die Wellen ziemlich hoch. Zwischen Faszination und Respekt dünkte mich, dass unser Bootsfahrer mit den Wellen tanzte, das Meer und seine Bewegungen gut lesen konnte, mal einer Welle auswich, mal Gas gab um auf einer Welle bleiben zu können. Froh wieder an Land zu sein war ich trotzdem. Stau über die Grenzen hatten wir keinen, aber bei der Einreise nach Singapore haben sie uns sehr genau kontrolliert und ich war froh, dass ich nicht den ganzen Rucksack auspacken musste...
In Singapore haben wir den Regenwald-Zoo besucht, das musste nur
schon wegen den Orang Utans sein, die zu sehen wir leider noch keine
Gelegenheit hatten. Die Anreise war länger als erwartet und so war ein ganzer Tag gut ausgefüllt.
Einen weiteren Tag verbrachten wir mit Shopping in den angesagten Malls (ich habe noch nie
solch riesige Einkaufszentren gesehen), aber auch mit einem letzten Streifzug im Little India-Quartier: Endlich konnte Livio seinen Schmuck-Elefanten kaufen, welchen er schon am ersten Tag hier (vor vier Wochen) uuuuuunbedingt haben wollte.
Am Schluss mussten wir auch noch etwas Gas geben mit zwei Schuleinheiten pro Tag, damit wirklich alles erledigt ist... Gerade auch das Führen des Tagesbuchs der Kinder beanspruchte viel Zeit (immerhin konnte unterdessen jeweils am Blog geschrieben werden...).
Am Schluss mussten wir auch noch etwas Gas geben mit zwei Schuleinheiten pro Tag, damit wirklich alles erledigt ist... Gerade auch das Führen des Tagesbuchs der Kinder beanspruchte viel Zeit (immerhin konnte unterdessen jeweils am Blog geschrieben werden...).
Morgen Donnerstag ist nochmals warten am Flughafen angesagt.
Auch wenn wir versuchen, möglicht spät aus dem Hotelzimmer auszuchecken: Wir werden bis nach Mitternacht, 01.20 Uhr, warten müssen. Vielleicht können wir dafür
im Flugzeug besser schlafen. Mit 13 Stunden Flug wird auch noch genügend Zeit für
die Board-Unterhaltung sein. Voraussichtlich landen wir am Freitagmorgen gegen 9 Uhr und freuen uns auf:
Lego, Playmobil, Brot, Karate, Werken, Handarbeit, i-Pad, eigenes Bett (Flurin)
Fifi, Brot, geschäumte Milch, Korbball, Tennis, Klavier, Schule, Europapark mit Gotti Rahel (Livio)
Lego, Playmobil, Brot, Karate, Werken, Handarbeit, i-Pad, eigenes Bett (Flurin)
Fifi, Brot, geschäumte Milch, Korbball, Tennis, Klavier, Schule, Europapark mit Gotti Rahel (Livio)
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