Donnerstag, 3. März 2016

Anreise

In der Nacht vor dem Flug wurden wir immer wieder von insgesamt 12 sms gestört. Aufgestanden sind wir wie geplant um 5h und sahen erst dann, dass die vielen sms die Verspätung des Fluges anzeigten und aktualisierten. Statt um 10.30h sollten wir erst um 15h fliegen. Aufgestanden waren wir, ausser Zmorgen hatten wir nichts mehr zu essen im Haus, soweit aufgeräumt und gepackt hatten wir auch und mit unserem Bagage während der Pause am Schulhaus vorbei zu marschieren konnten wir uns nicht so recht vorstellen. Also starteten wir wie geplant mit dem 6h-Bus zum Flughafen.Der Fluggesellschaft war sehr daran gelegen, alle Fluggäste zu beschwichtigen: Es gab je einen 30.- Franken Gutschein für die Verpflegung am Flughafen. Wir liessen es uns richtig gut gehen: zuerst einen ausgiebigen Znüni, danach Mac für die Kinder und für uns zum Essen noch je ein Glas Rotwein.















Später am Gate gab es Chips und Getränke - die Kinder waren begeistert. Und zu guter Letzt gabs vor dem Einstieg ins Flugzeug noch je eine Schachtel Linth&Sprüngli-Pralinen. Felix und ich verzichteten, was sollten wir schon mit vier Schachteln Pralinen in der tropischen Hitze... wir bereuten es schon wenig später!

Singapore

Man beachte rechts das schwimmende Fussballfeld...

Ein weiterer Vorteil der Verspätung war, dass sich unsere Ankunft in Singapore verschob. Hätten wir ursprünglich früh morgens landen sollen und dann noch warten müssen bis wir endlich ins Hotel können, war im Hotel einchecken nun kein Problem. Noch vor der ersten Runde Schlaf nutzen wir den Dachpool unseres Hotels!
Am ersten Abend erkundigten wir unser Quartier. Es ist das Araber-Quartier mit vielen kleinen Beizen und Buden. Im Moment sei es eines der trendigsten Quartiere. Wegen Gebeten war die Moschee leider schon geschlossen.
Am zweiten Morgen besuchten wir als erstes die Moschee. Es ist die erste und grösste von Singapore. Was uns schon am Flughafen auffiel merkten wir auch hier: der Islam ist sehr farbig, die Verhüllungen sind selten schwarz. Und der Islam ist sehr tolerant und liberal. Es gibt Freundinnengruppen wovon die einen verhüllt, die anderen in Hotpants und die dritten mit indischem Schmuck behängt sind. Und trotzdem ziehen sie zusammen um die Häuser.

Auch in Gehdistanz zu unserem Hotel liegt "Little India", das indische Viertel. Dort besuchten wir
einen hinduistischen Tempel. Eine Zeremonie war in vollem Gange und wir konnten alle Götter mit Gaben bewundern. Wir hatten Glück, nach der Zeremonie wurde der Tempel wieder geschlossen. In einem der vielen Shops liessen sich die Kinder ein paar Grundzüge der hinduistischen Gottheiten erklären.












Weiter durchs Quartier zogen wir in einen Foodcourt zu einem Einkaufszentrum, wo wir eine Arbeitskollegin von Felix trafen, die zur Zeit in Singapore wohnt.Sie gab uns wertvolle Tipps für unser Programm. Gegen Abend gingen wir Richtung Hafen auf DAS Hochhaus - darauf ein Gebilde ähnlich einem Schiff-  mit Aussichtsplattform, Bar und Pool mit Plastikpalmen.























Heute am dritten Tag war Kinderprogramm angesagt. Auf der teils künstlich angelegten, riesigen Insel Sentosa mit Sandstränden und diversen Attraktionen à la Disneyland besuchen wir ein Aquarium und später nahmen die Kinder das erste Bad im Meer. Nach dem Essen (nochmals geniessen, man weiss nie, wann man das nächste Mal wünschen kann) hiess es dann schon wieder packen. Morgen fliegen wir nach Kuching.

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